Folsäure und Jod bei geringer Fruchtbarkeit von Frauen

 

Die weibliche Fruchtbarkeit wird von vielen Faktoren beeinflusst. Dazu gehört auch die Ernährung, einschließlich der Versorgung mit wichtigen Mikronährstoffen. In einer Studie zeigte sich, dass Folsäure und Jod die Fruchtbarkeit fördern könnten.

 

Als Subfertilität wird jede Form der reduzierten Fruchtbarkeit mit einer verlängerten Zeit bis zur Schwangerschaft bezeichnet. Lag die weltweite Fruchtbarkeits-Rate 1950 noch bei 4,7 Kindern pro Frau, so ist sie 2021 auf 2,4 Kinder gesunken. Ein unerfüllter Kinderwunsch beeinträchtigt das Leben vieler Paare und zieht oftmals langwierige Therapien der Unfruchtbarkeit nach sich. Daher sucht man nach Möglichkeiten, um die Fruchtbarkeit auf einfachere und leichter zugängliche Weise zu fördern. Die weibliche Fruchtbarkeit wird mit den Chancen für eine Schwangerschaft von vielen Faktoren beeinflusst. Das weist auf die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes zur Verbesserung der weiblichen Fruchtbarkeit hin. Neben medizinischen Ursachen kann die Fruchtbarkeit durch den Lebensstil, Body Mass Index (BMI), Rauchen und Alkoholkonsum sowie nicht zuletzt durch die Ernährung mit der Aufnahme von Mikronährstoffen beeinflusst werden.

 

Viele Frauen nehmen vor der Empfängnis Nahrungsergänzungen ein, um ihre Fruchtbarkeit zu fördern. Solche präkonzeptionellen Wirkungen werden der Folsäure, den Vitaminen C, D, E, B6 und B12 sowie den Mineralien Eisen, Zink, Selen, Jod, außerdem Fischölen und Phytoöstrogenen (z. B. Nachtkerzenöl etc.) zugeschrieben. Das gilt ganz besonders für die Einnahme von Folsäure. Sie senkt nicht nur das Risiko von Neuralrohrdefekten beim Fötus, sondern war in einer dänischen Studie an knapp 4.000 Frauen auch mit einer höheren Fruchtbarkeit verbunden. Doch generell gibt es bisher nur wenige Studien, in denen die Wirkungen von Mikronährstoffen auf die Fruchtbarkeit untersucht wurden. Eine Gruppe von Forschern aus Singapur prüfte daher in einer Bevölkerungsstudie die Beziehungen zwischen Nahrungsergänzungen vor der Empfängnis und der Fruchtbarkeit, gemessen an der Zeit bis zur Schwangerschaft. Sie führten die Studie von Anfang 2015 bis zum Herbst 2017 mit 908 Frauen im Alter von 18 bis 45 Jahren durch. Alle Frauen hatten zuvor versucht, schwanger zu werden und an der S-PRESTO-Studie (Singapore PREconception Study of long-Term maternal and child Outcomes) teilgenommen, um ihre Fruchtbarkeit zu verbessern.

 

Zu Beginn der Studie wurden die Frauen befragt, ob sie in den letzten drei Monaten Nahrungsergänzungen eingenommen hatten, und wenn ja, welche Art von Mikronährstoffen diese enthielten. Für die Analyse wurden Einzel- und Multi-Präparate ausgewählt, die Folsäure, Fischöle (Omega-3-Fettsäuren), Nachtkerzenöl, Eisen, Zink, Selen, Jod und die Vitamine B6, B12, C, D und E enthielten. Für jede Art der Nährstoff-Ergänzung wurden die Frauen in Nutzerinnen und Nicht-Nutzerinnen eingeteilt. Die Zuverlässigkeit der Angaben wurde durch die Serum-/Plasmaspiegel von Folsäure, Vitamin B6 und B12, D und E bei den Teilnehmerinnen, die nach ihren Angaben diese Ergänzungen einnahmen, im Vergleich zu den Nicht-Nutzerinnen geprüft. Die Analysen zeigten, dass Frauen, die schwanger werden wollen, möglicherweise von Ergänzungen mit Folsäure und Jod profitieren könnten. Dagegen sank die Fruchtbarkeit bei der Einnahme von Nachtkerzenöl.

 

Bei anderen Mikronährstoffen wurden keine direkten Beziehungen zur Fruchtbarkeit beobachtet. Nach Berücksichtigung von möglichen anderen Einflussfaktoren hatten Frauen, die Folsäure und/oder Jod ergänzten eine höhere Fruchtbarkeit sowie eine etwas verringerte Zeit bis zum Eintritt einer Schwangerschaft im Vergleich zu Frauen, die sie nicht eingenommen hatten. Die positive Wirkung von Folsäure wurde sowohl mit einzelnen Aufnahmen und mit Multivitamin-Präparaten, die auch Folsäure ergänzten, erreicht. Dies könnte auf die Beteiligung von Folsäure an der Senkung des Homocysteins (im Übermaß schädliche Aminosäure) zurückgeführt werden. Zu hohe Homocystein-Spiegel beeinflussen z. B. die Eizellreifung und können das Risiko für Komplikationen in der Schwangerschaft erhöhen. Auch die Ergänzung von Jod war mit einer höheren Fruchtbarkeit verbunden. Zu den Ursachen dafür könnte gehören, dass Jod als wesentlicher Bestandteil der Schilddrüsenhormone indirekt die Fruchtbarkeit verbessern kann, indem es den Eisprung reguliert sowie die Befruchtung der Eizellen und die Einnistung des Embryos fördert.

 

Die Forscher ziehen das Fazit: Die Ergebnisse zeigten, dass die Aufnahmen von Mikronährstoffen, besonders von Folsäure und Jod, vor der Empfängnis mit einer höheren Fruchtbarkeit bzw. einer kürzeren Dauer bis zur Schwangerschaft verbunden sind. Dabei könnten nicht nur einzelne, sondern auch geeignete Multi-Präparate eine gute Option sein, um die Versorgung mit Mikronährstoffen zu verbessern und die Fruchtbarkeit zu fördern. Die Forscher heben hervor, dass beim Kinderwunsch der Schwerpunkt in der Ernährung auf einer gesunden und ausgewogenen Kost liegen sollte. Die Ergänzung von präkonzeptionell wirksamen Mikronährstoffen kann begleitend die Körperreserven optimieren und zur verbesserten Fruchtbarkeit beitragen. Die Beziehungen zwischen der Einnahme von Nahrungsergänzungen und der Fruchtbarkeit sollten künftig weiter untersucht werden.

 

Unser Tipp: Der weibliche Stoffwechsel wird durch eine Reihe von Mikronährstoffen gefördert. Die Folsäure spielt bei Kinderwunsch eine besondere Rolle, da eine gute Versorgung zur Fruchtbarkeit beitragen kann. Folsäure spielt auch in der ersten Zeit der Schwangerschaft für die Gesundheit von Mutter und Kind eine sehr wichtige Rolle, sie ist darüber hinaus bis zum Ende der Stillzeit zu empfehlen.

 

Quelle
Chee Wai Ku et al., Dietary Supplement Intake and Fecundability in a Singapore Preconception Cohort Study. In: Nutrients, online 1.12.2022, doi: 10.3390/nu14235110.

Omega-3-Fettsäuren tragen zu elastischen Arterien bei

 

Die Arterien werden mit zunehmendem Alter oft steifer, verengter und verkalkter, was zur koronaren Herzkrankheit beitragen kann. Zu den möglichen Risikofaktoren gehört auch eine unzureichende Versorgung mit den Omega-3-Fettsäuren. Eine neue Studie zeigt, dass sie zur Elastizität der großen Arterien beitragen.

 

Für gute Herzfunktionen sind die Herzkranzgefäße (Koronararterien) sehr wichtig, da sie das Herz mit Sauerstoff und Blut versorgen. Bei der koronaren Herzkrankheit sind diese Gefäße infolge einer Atherosklerose (Arterienverkalkung) verengt. Diese krankhaften Veränderungen der Arterien entstehen durch Ablagerungen von Fetten und anderen Substanzen in den Blutgefäßen und führen zu Durchblutungsstörungen im Herzen. Es kann dadurch z. B. zu Brustenge, Schmerzen, Herzrhythmusstörungen und zum Herzinfarkt kommen. Das Risiko für die koronare Herzkrankheit steigt mit dem Alter an, rund 22 % der 70- bis 79-Jährigen und Männer etwas häufiger als Frauen sind davon betroffen. Zu den typischen Risikofaktoren gehören u.a. Rauchen, starkes Übergewicht, Bewegungsmangel, erhöhtes Cholesterin, Bluthochdruck und Diabetes.

 

Auch die gesunde Ernährung und die gute Versorgung mit Mikronährstoffen spielen bei der Prävention und Therapie der koronaren Herzkrankheit eine wichtige Rolle. Das gilt vor allem für die gute Versorgung mit den mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren aus Fischölen, besonders für die Eicosapentaensäure (EPA), wie einige Studien zeigten. Die Wirkung von Omega-6-Fettsäuren ist dagegen weniger gut belegt und zum Teil in den Ergebnissen widersprüchlich. Allenfalls für die gute Versorgung mit Linolsäure gibt es einige Nachweise zu einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten. Noch weiß man nicht genau, wie die Omega-3-Fettsäuren und Linolsäure zum Schutz vor kardiovaskulären Krankheiten beitragen können. Einen wichtigen Grund für diese Wirkungen vermutet man in der Erhaltung oder Verbesserung der Arteriengesundheit. Verringert sich die Elastizität der Arterien, so ist dies ein frühes Zeichen für die beeinträchtigte Gesundheit der Gefäße und kann zum Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen.

Bisher gibt es jedoch keine größeren Studien, die den Zusammenhang zwischen Omega-3- und -6-Fettsäuren und der arteriellen Elastizität untersucht haben. Eine Gruppe von US-amerikanischen Forschern prüfte daher, wie sich ein höherer Gehalt an zirkulierenden Omega-3-Fettsäuren auf die Elastizität der kleinen und großen Arterien auswirkt.

 

Im Rahmen der prospektiven MESA-Studie (Multi-Ethnic Study of Atherosclerosis) wurden bei mehr als 6.000 Teilnehmern verschiedene Risikofaktoren für kardiovaskuläre Krankheiten untersucht. Daran waren in sechs Studienzentren weiße, schwarze, hispanische und chinesische Erwachsene beteiligt. Sie waren zu Beginn der Studie von 45 bis zu 84 Jahren alt und hatten bisher keine Herz-Kreislauf-Erkrankungen durchgemacht. Bei den Teilnehmern wurden u.a. die Fettsäuren im Blut sowie die Elastizität der Arterien bestimmt. Es zeigte sich, dass höhere zirkulierende Spiegel der Omega-3-Fettsäuren, von EPA und DHA, auch nach der Anpassung an weitere Einflussfaktoren und kardiovaskuläre Risikofaktoren mit einer höheren Elastizität der großen Arterien verbunden waren. Dabei gab es keine Unterschiede aufgrund der jeweiligen ethnischen Zugehörigkeit unter den Teilnehmern. Auf die kleinen Arterien wirkten sich jedoch weder die Omega-3-, noch die Omega-6-Fettsäuren aus.

 

Die Forscher gehen davon aus, dass die Omega-3-Fettsäuren die Verfügbarkeit von Stickstoffmonoxid verbessern, die Aktivität von Thrombozyten (Blutplättchen) verringern und die antioxidativen Wirkungen verstärken. Sie verbessern offenbar die Zellmembranen und führen zu weniger Entzündungen und Fibrose (Gewebeveränderung). Bei der Entwicklung der Arteriensteifigkeit spielen Dysfunktionen im Endothel (Innenschicht der Blutgefäße) sowie Entzündungen und die Atherosklerose der großen Arterien eine zentrale Rolle. Es wird vermutet, dass die Beeinträchtigung der großen Arterien auf eine allgemeine Zunahme entzündlicher Aktivitäten in den großen Arterien zurückzuführen ist. Die gute Versorgung mit den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA kann dazu beitragen, solche entzündlichen Reaktionen zu verringern.

 

Die Forscher ziehen das Fazit: Zusammenfassend lässt sich sagen, dass höhere Plasmaspiegel von EPA und DHA sowie der gesamten Omega-3-Fettsäuren in dieser Bevölkerungsstudie bei älteren Teilnehmern ohne kardiovaskuläre Grunderkrankungen mit einer besseren Elastizität der großen Arterien verbunden waren. Diese Ergebnisse könnten das Verständnis der schützenden Wirkung von Omega-3-Fettsäuren potenziell bereichern. Sie unterstützen das Konzept, dass Omega-3-Fettsäuren das kardiovaskuläre Risiko durch spezifische Verbesserungen der Elastizität der großen Arterien verringern könnten. Die Beziehungen zwischen Omega-3-Fettsäuren und der Arterien-Elastizität sollten künftig weiter untersucht werden.

 

Unser Tipp: Die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA gibt es nach Bedarf in verschiedenen Dosierungen und Zusammensetzungen. Auf eine gute Qualität, z. B. in der Bioverfügbarkeit und Stabilität, sollte geachtet werden.

 

Quelle
Parveen K. Garg et al., Associations of plasma omega-3 and omega-6 pufa levels with arterial elasticity: the multi-ethnic study of atherosclerosis. In: European Journal of Clinical Nutrition, 76, 2022, S. 1770-1775, doi: 10.1038/s41430-022-01172-9.

Ernährungs-Entzündungs-Index und koronare Herzkrankheiten

 

Bei der koronaren Herzkrankheit spielen Entzündungen eine zentrale Rolle. Eine gesunde Ernährung und entzündungshemmende Mikronährstoffe könnten bei der Prävention und Therapie der koronaren Herzkrankheit eine wichtige Rolle spielen.

 

Die koronare Herzkrankheit wird hauptsächlich durch Verletzungen der Arterienwände (Atherosklerose bzw. Arterienverkalkung) in den Herzkranzgefäßen verursacht. Sie entstehen z. B. durch Schäden im Endothel (Innenschicht der Blutgefäße), Entzündungen und Ablagerungen von Cholesterin in den Gefäßwänden. Solche Ablagerungen (Plaques) können instabil sein und leicht einreißen, bei den Rupturen spielen Entzündungen eine wichtige Rolle, dadurch erhöht sich das Risiko für Blutgerinnsel, die z. B. zum Herzinfarkt führen können. Zu den Risikofaktoren für die koronare Herzkrankheit gehören Störungen im Fettstoffwechsel (Dyslipidämie), Bluthochdruck, Insulinresistenz und entzündliche Prozesse. Vor allem den letzteren widmet man bei der Entstehung der koronaren Herzkrankheit seit einiger Zeit große Aufmerksamkeit. Untersucht wurden dabei die Beziehungen zu ungesunden Ernährungsweisen, das gilt besonders für eine fettreiche Ernährung. Sie gehört zu den Schlüsselfaktoren, die Entzündungen auslösen. Starkes Übergewicht geht häufig mit einer Reihe chronischer Entzündungs-Krankheiten wie Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck einher, die zur koronaren Herzkrankheit beitragen.

 

Der reichliche Verzehr von gesättigten Fettsäuren erhöht den Cholesterinspiegel und führt zu Entzündungen. Dagegen senkt der Verzehr der mehrfach ungesättigten Fettsäuren entzündliche Prozesse. Von den Omega-3-Fettsäuren Linolensäure (ALA), Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) sowie der Omega-6-Fettsäure Linolsäure ist bekannt, dass sie entzündungshemmende Wirkungen haben. Darüber hinaus sind eine Reihe von Vitaminen und Spurenelementen bei systemischen Entzündungen und koronaren Herzkrankheiten wichtig, das gilt z. B. für die Vitamine D und A. Das Spurenelement Zink wird für viele Enzyme in den Zellen benötigt und kann entzündungsbedingte Schäden verringern. Da Entzündungen ein wichtiger Teil der Atherosklerose sind, könnten Bestimmungen der entzündlichen Faktoren in der Ernährung für die Prävention und Prognose der koronaren Herzkrankheit nützlich sein.

 

Mit dem „Dietary Inflammatory Index (DII)“ lässt sich das entzündungsfördernde oder -hemmende Potenzial der Ernährung bestimmen. Doch bisher wurden die Beziehungen zwischen diesem Ernährungs-Entzündungs-Index und der koronaren Herzkrankheit wenig untersucht. Eine Gruppe von chinesischen Forschern führte dazu jetzt eine Studie durch, um zu prüfen, ob dieser Index für die Prävention und Therapie der koronaren Herzkrankheit hilfreich sein könnte.

Die Forscher nutzten für ihre Analyse Daten aus der großen US-amerikanischen Bevölkerungsstudie NHANES (National Health and Nutrition Examination Survey, 1999-2018). Darin wurden u. a. bei rund 45.000 erwachsenen Teilnehmern systematisch die Faktoren des Lebensstils, Blutuntersuchungen, Ernährungsweisen und der kardiovaskuläre Status erfasst. Diese Daten wurden mit dem Ernährungs-Entzündungs-Index (DII) ausgewertet. Bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit zeigte sich ein signifikanter Anstieg bzw. deutlich höhere Entzündungs-Werte. Sie waren schlechter mit den Nähr- und Mikronährstoffen versorgt, für die allgemein anerkannt ist, dass sie Entzündungsreaktionen lindern können.

 

Das galt für die schlechtere Versorgung mit Ballaststoffen, einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die B-Vitamine B1, B2, B6, Folsäure und Niacin, die Vitamine A, C, D und E, die Mineralien Magnesium, Zink und Selen, für Beta-Carotin sowie die Omega-3- und -6-Fettsäuren. Die Teilnehmer mit koronaren Herzkrankheiten hatten beim Ernährungs-Entzündungs-Index auch höhere Anteile an entzündungsfördernden Werten, z. B. bei den Fetten. Das galt auch nach der Einbeziehung anderer, möglicher Einflussfaktoren auf koronare Herzkrankheiten (z. B. Alter, ethnische Zugehörigkeit, Rauchen, Alkoholkonsum, Diabetes, Bluthochdruck und BMI). Die Ergebnisse deuten auf einen nicht-linearen Zusammenhang hin. In weiteren Analysen zeigte sich, dass der Anstieg des Ernährungs-Entzündungs-Indexes bei den Frauen stärker ausgeprägt war als bei den Männern.

 

Die Forscher ziehen das Fazit: Die Analysen von Daten aus der NHANES-Studie an rund 45.000 Erwachsenen aus den USA zeigten, dass erhöhte Werte im Ernährungs-Entzündungs-Index (DII) eng mit dem Risiko für die koronare Herzkrankheit verbunden waren. Künftig sollten diese Beziehungen zwischen der Ernährung, Entzündungen und der koronaren Herzkrankheit weiter untersucht werden. Die Forscher empfehlen, Entzündungen in der Ernährung für die Prävention und Therapie der koronaren Herzkrankheiten besser zu kontrollieren.

 

Unser Tipp: Zur Senkung entzündlicher Prozesse im Körper stehen eine Reihe von antientzündlich wirkenden Vitaminen, Mineralien, pflanzlichen Extrakten und Omega-3-Fettsäuren etc. zur Verfügung. Sie sind in guten Kombinationen verfügbar, da sie im Zusammenspiel mit anderen Mikronährstoffen am besten gegen Entzündungen wirken.

 

Quelle
Lida Wu et al., Dietary Inflammatory Index and Its Association with the Prevalence of Coronary Heart Disease among 45,306 US Adults. In: Nutrients, online 28.12.2022, doi: 10.3390nu14214553.